Ausbildung in der Pflege mit Herz und Teamgeist
Marco ist seit zwei Jahren in der Ausbildung zum Pflegefachmann bei ALT & JUNG in Köln-Sülz und Köln-Klettenberg. Was ihn an der ambulanten Pflege begeistert? Das Team, die Nähe zu den Menschen – und die Möglichkeit, jeden Tag dazuzulernen. Im Interview erzählt er, warum ihn die Ausbildung persönlich wachsen lässt, wie er mit emotionalen Situationen umgeht und weshalb für ihn schon jetzt feststeht: Er möchte bleiben.
»Hier wird man nicht allein gelassen.«
Marco, du bist inzwischen im zweiten Ausbildungsjahr. Wie hat sich dein Blick auf die Pflege verändert?
Marco: Am Anfang war vieles neu und natürlich auch ungewohnt. Gerade der enge Kontakt mit Menschen oder bestimmte pflegerische Tätigkeiten. Aber mit der Zeit wächst man da rein. Heute merke ich, wie vielseitig der Beruf eigentlich ist – und wie wichtig die zwischenmenschliche Seite dabei ist. Pflege bedeutet eben nicht nur Versorgung, sondern auch Vertrauen und Nähe.
Was gefällt dir besonders an deiner Ausbildung bei ALT & JUNG?
Marco: Vor allem das Team. Alle sind total freundlich und hilfsbereit. Wenn ich Fragen habe oder Unterstützung brauche, ist immer jemand da. Das hilft unglaublich, gerade in der Ausbildung. Auch meine Chefin unterstützt mich sehr und gibt mir viele Möglichkeiten, Dinge praktisch zu lernen – zum Beispiel in der Grundpflege oder in der Behandlungspflege.
»Theorie und Praxis wechseln sich ständig ab.«
Wie läuft die Ausbildung zum Pflegefachmann eigentlich genau ab?
Marco: Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und verbindet Theorie und Praxis. Man hat immer wieder Blockunterricht in der Pflegeschule und danach längere Praxiseinsätze. Die finden nicht nur im ambulanten Dienst statt, sondern auch im Krankenhaus, im Seniorenheim, in der Pädiatrie oder in der Psychiatrie.
Das läuft in Blöcken ab – zum Beispiel mehrere hundert Stunden Praxis und danach wieder Unterricht. So kann man das Gelernte direkt anwenden und versteht vieles besser.
Welche Aufgaben darfst du inzwischen übernehmen?
Marco: Inzwischen schon einiges – natürlich immer angepasst an den Ausbildungsstand. Ich unterstütze zum Beispiel bei der Grund- und Körperpflege, messe Blutzucker, ziehe Kompressionsstrümpfe an oder helfe bei Medikamenten. Außerdem unterstütze ich Kund:innen bei Mobilität oder Ernährung. Vieles läuft noch unter Anleitung, aber man bekommt Schritt für Schritt mehr Sicherheit.
»Die größte Herausforderung ist die emotionale Seite.«
Was fordert dich in der ambulanten Pflege am meisten heraus?
Marco: Für mich ist es der richtige emotionale Abstand. Man begleitet manche Menschen über längere Zeit und baut eine Beziehung auf. Manche Kund:innen versterben auch irgendwann – und damit umzugehen, ist nicht leicht. Das gehört leider dazu und man muss lernen, damit professionell umzugehen, ohne dabei die Menschlichkeit zu verlieren.
Bist du schon alleine unterwegs?
Marco: Nein, während der Ausbildung noch nicht. Man arbeitet immer gemeinsam mit examinierten Pflegekräften und trägt nicht allein die Verantwortung. Erst nach der Ausbildung darf man komplett eigenständig arbeiten.
»Pflege ist Teamarbeit.«
Was hast du in den letzten zwei Jahren über den Pflegeberuf gelernt?
Marco: Dass man nie auslernt. Jeder Tag ist anders und jede Situation auch. Und man merkt schnell, wie wichtig Teamarbeit ist. Gerade in stressigen Situationen muss man sich aufeinander verlassen können. Das funktioniert bei ALT & JUNG wirklich gut.
Was sollte die Welt deiner Meinung nach mehr über Pflege wissen?
Marco: Dass Pflege unglaublich viel Verantwortung bedeutet – aber auch sehr erfüllend sein kann. Viele sehen nur den stressigen Teil. Aber man bekommt auch sehr viel zurück, zum Beispiel Dankbarkeit oder schöne Gespräche. Das macht den Beruf besonders.
»Nach der Ausbildung möchte ich hierbleiben.«
Und die wichtigste Frage zum Schluss: Kannst du dir vorstellen, nach der Ausbildung bei ALT & JUNG zu bleiben?
Marco (lacht): Ja, auf jeden Fall. Sicher.
Welche Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung noch für dich?
Marco: Es gibt viele Wege. Man kann sich weiterbilden, zum Beispiel zur Praxisanleitung oder später zur Pflegedienstleitung. Auch ein Studium im Bereich Pflegemanagement oder Pflegepädagogik wäre möglich. Das finde ich spannend – man hat viele Perspektiven.
Pflege bedeutet Verantwortung, Nähe und echtes Teamwork. Für Marco ist die Ausbildung deshalb mehr als nur ein Berufseinstieg – sie ist ein Weg, auf dem er persönlich und fachlich wächst. Und vielleicht bleibt er ALT & JUNG ja noch lange erhalten.